Dinner am Donnerstag

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Auch im Handelshof kann man gutes Fleisch kaufen. Wie das argentinische Entrecote, das gestern auf unserem Teller landete. Schlachtdatum 11.12.2015, das ist schon ordentlich abgehangen. Man sagt ja, im Schnitt sollte ein Stück Fleisch 6 Wochen liegen, damit es an Geschmack gewinnt. Und so war es. Siehe auch: mal ordentlich „abhängen„…

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Das 2 1/2 Kilostück kostet im Handelshof um die 50 Euro, und man kann aus der Menge locker 10 Steaks rausschneiden. Preis-Leistung also top!

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Wenn man sich hier die Marmorierung anschaut – da hat man gleich Bock auf das nächste Stück. Und juchuuu, zuhause liegt noch mehr als ein Kilo im Kühlschrank und wartet auf uns. Selbstverständlich haben wir es standesgemäß „gebeefed“ und ja, wir sind immer noch den Beitrag zum Gerät schuldig.

Das sogenannte „Rib-Eye“, oder Entrecote ist ein Premium-Cut aus der Zwischenrippe, auch bekannt als Hochrippe.  Das „Eye“ – oder wie wir sagen, die „Praline“, also das Fettauge, ist das Beste am ganzen Stück – das solltet ihr wissen. Es soll Leute geben , die das übrig lassen.

Wehe, ich erwische euch!

Qualitativ ist das argentinische Steak deshalb hochwertig, weil das intramuskuläre Fett im Muskel sehr gut verteilt ist, bedingt durch die Weidehaltung.

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Und schön medium- rare auf den Teller – etwas grobes Meersalz und Pfeffer -dazu noch ein Salätchen…Der Geschmack dieses Stückes ist wirklich richtig, richtig gut. Es hat einen intensiven Eigengeschmack – richtig fleischig, ordentlich nach Rind – wie es sein sollte. Es war extrem zart und dazu wahnsinnig saftig. So oft habe ich noch gar nicht argentinisches Entrecote gegessen, da wir meistens eher deutsches oder irisches Fleisch bevorzugen. Aber es hat sich doch gelohnt, mal über den großen Teich zu schauen.

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Ich geb’s zu, die Salatmischung ist gekauft, dennoch interessant, was drin ist: Lollo Rosso, Lollo Blondo (klingt, als müsste jetzt ein Blondinenwitz kommen), Bull’s Blood (klingt dramatisch – sind aber nur die Blätter der roten Beete), Baby Spinat, Mangold, Mizuna (sieht aus wie Rucola, ist aber eine japanische Salatsorte), Tatsoi (orientalischer Blattsenf) und: essbare Blumen.

In diesem Fall „mehrfarbige Stiefmütterchen“. Ja, Stiefmütterchen kann man essen. ich persönlich halte sie für relativ geschmacksneutral – aber sie sind natürlich unübertroffen als Dekoration. Ich habe gelesen, man kann sie kandieren – eine schöne Vorstellung, das probier ich aus.

In diesem Sinne!

Kulinarische Grüße!

 

 

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